Mit Kindern? Geht!

Im Sommer 2013 macht sich eine Familie zu Fuß auf den Weg – von der Ost-Algarve bis nach Santiago de Compostela. Nicht, um den Jakobsweg zu pilgern. Nicht, um Rekorde aufzustellen. Sondern um herauszufinden, ob Portugal ihre neue Heimat werden könnte.

Was folgt, ist keine Heldengeschichte, sondern ein ebenso humorvoller wie ehrlicher Reisealltag voller ganz unterschiedlicher Orte, unerwarteter Begegnungen, kurioser Erlebnisse und kleiner Katastrophen: Strandübernachtungen, neue Freunde, Entendisziplin, blumenumrankte Wasserfälle, Bambuswälder, einsame Nebelwanderungen, Naturgewalten, Kampfgusten, XXL-Eistorten, Rumpelmobil, Schmuddelschichten, Kamikaze-Mücken, Pilger-Highway und die große Frage, ob sich ein ganzes Land tatsächlich zu Fuß entdecken lässt.

Ein autobiografischer Familientagebuch-Roman über Familienleben, Improvisation, Melonenphobie und die Freiheit, neue Wege zu gehen – erzählt mit einer guten Portion Selbstironie, ehrlichen Gedanken und der Überzeugung, dass sich die richtigen Antworten schon finden werden.

Die Karte

Für den besseren Überblick und mit den für uns wichtigeren Orten. Die Größenverhältnisse wurden dabei gekonnt ignoriert.

Über die Autorin

Verena Preiß stammt aus Norddeutschland und lebt heute irgendwo zwischen Deutschland, Spanien und Portugal – wobei sie selbst vermutlich Schwierigkeiten hätte, eindeutig zu sagen, wo genau sie eigentlich zu Hause ist.

Sie reist nämlich gern, nur das Weiterreisen liegt ihr nicht besonders. Egal, wo auf der Welt man sie gerade absetzt: Es dauert meist nicht lange, bis sie überzeugt ist, dass genau dieser Ort eigentlich ein besonders guter Platz zum Leben wäre. Das Problem beginnt jeweils erst dann, wenn es Zeit ist, wieder weiterzuziehen.

Im Laufe ihres Lebens hat sie unter anderem eine Weile in Kalifornien gelebt, eine Ausbildung zur Hotelfachfrau und später zur Physiotherapeutin absolviert, ist Taxi gefahren und hat, gemeinsam mit ihrem Mann, Selbstschutzkurse gegeben und im Bereich Restorative Justice gearbeitet. Dazu kamen Weiterbildungen in Mediation und Coaching.

Und obwohl das sicherlich alles ganz nett ist, liegt ihr eigentliches Spezialgebiet vermutlich eher darin, ins kalte Wasser zu springen und unterwegs herauszufinden, ob das nun wirklich die beste Idee war. Frei nach dem Motto: Wenn die Richtung stimmt, dann wird sich der Weg schon begehbar machen. Und wenn nicht – dann korrigiert man eben den Kurs.

So lebt und arbeitet sie heute in mehreren Ländern, betreibt eine Pilgerherberge, liebt Wälder, Meer und alles, was kreucht und fleucht … und würde sich eher als introvertiert bezeichnen. Was dazu führt, dass sie Tiere vielleicht ein klitzekleines bisschen lieber mag als Menschen – was zugegebenermaßen eine interessante Voraussetzung dafür ist, täglich neue Leute unterschiedlichster Nationalitäten in einer Herberge willkommen zu heißen.

Verena Preiß ist Mutter von drei Söhnen, überzeugter Naturmensch, liebt Sprachen … und lebt nach dem Grundsatz: Wenn man die richtigen Fragen fragt, dann werden einen die Antworten schon finden. Irgendwo auf dem Weg.